Die Grundlagen des Devisenhandels

Handelszeiten am Devisenmarkt
Der Devisenmarkt auf Grundlage so genannter Kassa-Transaktionen ist einzigartig verglichen mit allen anderen globalen Märkten, da der Handel an den fünf Wochentagen während 24 Stunden möglich ist . In den globalen Finanzzentren wird während dieses Zeitraums gearbeitet.

Banken und andere Organisationen handeln Devisen in verschiedenen Weltregionen zu unterschiedlichen Zwecken. Von der kurzen Pause am Wochenende abgesehen wird rund um die Uhr gehandelt. Ein vorzeitiger Handelsschluss ist an Feiertagen wie z.B. Weihnachten oder Neujahr möglich.

Die Kursangabe im Devisenhandel
Die Währungskurse werden in Paaren angegeben, z.B. EUR/USD oder USD/JPY. Die erste Währung im Paar ist die s.g. Basiswährung, die zweite Währung nennt man die Gegenwährung. Die Basiswährung bildet die “Basis” für den Kauf bzw. Verkauf. Wenn Sie beispielsweise EUR/USD kaufen, dann kaufen Sie Euro und verkaufen im gleichen Zuge US-Dollar. Bei dieser Transaktion rechnen Sie mit einem Kursanstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar. In äußerst seltenen Fällen kann ein Währungspaar auch als USD/EUR angegeben werden. Jede Transaktion bedingt zwei Handlungen – einen Kauf und einen Verkauf (oder einen Verkauf und einen Kauf). Das heißt konkret: Man kann nicht 100.000 EUR/USD kaufen und danach gegen ein anderes Währungspaar wie z.B. EUR/JPY tauschen, ohne die erste Position zu schließen. Ferner erfolgt keine physische Lieferung der Währungen. Diese Aufgabe übernehmen Banken und Wechselunternehmen, die auf den Tausch geringer Beträge spezialisiert sind.